Willkommen auf der Homepage der Oberschule Herrentor

Schulprofil Oberschule Herrentor

 

Adresse: Am Herrentor 20, 26725 Emden

Telefon: 04921-872200

E-Mail: rs-emd@t-online.de

Internet: www.oberschule-herrentor.net

Schulleiter: Michael Eilers

Schülerzahl :501

Zahl der Lehrkräfte: 31

Profil:  Soziales Lernen, eigenverantwortliches Lernen, „Fit fürs Leben“, besondere  schuleigene Angebote zur Berufsorientierung, „Wirtschaft im Hafen“

Nachmittagsangebot: AG´s am Nachmittag (Schulstation/Kooperationspartner)

Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Niederländisch

Verpflegung: Mensa

Anmeldung: 23. und 25. April von 8.30-12.30 Uhr sowie 24. und 26. April von 8.30-16.00 Uhr

Aktuelles aus der Oberschule Herrentor

Schülerfirma Verkauf am Samstag 16.06.2018

Am Samstag, den 16.06.2018 wird die Schülerfirma wieder vor der Löwen Apotheke ihre beliebten Produkte verkaufen.

 

Wir bieten viele verschiedene Sachen an, wie z.B. Schiffe, Möwen, Tukane, Frösche und Kleider-haken im Vogeldesign, auch kleine Dinge wie Schlüsselanhänger kann man hier erwerben.

 

Bei unserer großen Auswahl ist etwas für jeden dabei, für das Kinderzimmer, für den Garten oder zur allgemeinen Dekoration.

 

Alle unsere Produkte wurden von unseren kreativen Schülern von Hand hergestellt.

 

Falls Sie noch nichts von unserer Schülerfirma besitzen, sollten Sie unbedingt vorbeischauen, denn dies ist unser Letzter Verkauf und Ihre Letzte Chance, unsere einzigartigen Produkte zu erwerben.

 

 

Wir würden uns freuen Sie zu sehen!

55 Schüler/innen erfolgreich am Matjeslauf teilgenommen

55 Schüler/Innen haben erfolgreich am Matjeslauf teilgenommen. Die Siegerehrung für alle Teilnehmer und schnellsten Läufer/Innen erfolgt am letzten Schultag vor den Ferien.

Tag der offenen Tür erfolgreich verlaufen

Kevin Veltjes aus der 6d gewinnt den Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels 2017

 

Sieben Schüler und Schülerinnen der sechsten Klassen*, die zuvor als Klassensieger ermittelt wurden, nahmen am Vorlesewettbewerb der Oberschule Herrentor teil, der von der Realschullehrerin I. von Cölln organisiert wurde. Die Sechstklässler stellten ihre Bücher vor, lasen daraus vor und stellten sich der Jury, die aus Romy Manic Gillissen (Siegerin des Vorlesewettbewerbs von 2016), Frau N. Hildebrandt (Leiterin der Schulbibliothek), Frau Dr. N. Krampen (Leiterin der Jugendherberge Emden), Herrn H. Ackermann (Mitarbeiter der Schulstation) und Frau I. Friedrich (Deutschfachlehrerin der Oberschule Herrentor) bestand.

 

In der weihnachtlich geschmückten Schulbücherei las Kevin Veltjes aus dem Buch „Fußball, Freunde, fette Tore“ von Christian Bienik vor. Auch das ihm fremde Buch „Gangsta Oma“ von David Walliams wusste er gekonnt vorzustellen. Als Sieger des Wettbewerbs wird er die Oberschule Herrentor beim Stadtentscheid vertreten.

 

Für ihre gute Leseleistung und die Teilnahme am Wettbewerb wurden alle Schüler und Schülerinnen mit einer Urkunde und einem Buch belohnt.

 

 

*auf dem Bild von links nach rechts

Pia Beeneken, Julia Röhrig, Jonas Brüggemann, Kevin Veltjes, Nils Reck, Dominik Adelmund, Benjamin Dinh

Schülerfirma verkauft Weihnachtsartikel in der Innenstadt

Das Kreativ-Team der Oberschule Herrentor kann auch in diesem Jahr einen sehr erfolgreichen Weihnachtsverkauf verzeichnen. Am 01. und 02.Dezember waren wir vor dem Eiscafé Venezia präsent, anschließend (zum „Auftauen) beim Anleuchtfest der Emder Zeitung (Danke für die Einladung!)
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren (oftmals schon ganz treuen) Kunden, bei unseren Spendern und über viele nette Gespräche mit auswärtigen Besuchern, die „unseren Markt“  als  wirklich „alternativ und schön“ zu anderen Ständen des Weihnachtsmarktes bewerteten.
Unser besonderer Dank geht auch in diesem Jahr wieder an Herrn Angelo Sossai vom Eiscafé Venezia, der uns wieder  kompetent, liebevoll und absolut vertrauensvoll  unterstützt hat.
Eine besondere Überraschung erhielten wir an beiden Verkaufstagen vom Fischhaus gegenüber der Eisdiele: an beiden Tagen wurden wir mit total großen Platten  mit SUPER leckeren Kibbelingen versorgt! Wie schön!  Moi!! Moi!!  Tank ye well!  
Wir   wünschen nun allen unseren Kunden und Unterstützern eine friedliche restliche Adventszeit und


FROHE  WEIHACHTEN!


Das Keativ  Team der Oberschule Herrentor

"Alle Jahre wieder" - Schülerfirma bereitet sich auf Verkauf in der Innenstadt vor

Seit den Sommerferien sind die  Mitarbeiter der Schülerfirma „Das Kreativ-Team“ der Oberschule Herrentor jeden Montagnachmittag mit der Produktion ihrer Weihnachtskollektion beschäftigt. So entstanden eine große Herde von Elchen in allen Größen, Dicken und Bemalungen, Tannenbäume (teilweise mit Tafelfarbe gestrichen), viele Sterne zum Hängen und Stecken,, Pinienzapfen – extra aus Portugal eingeflogen („für unsere Kunden ist uns kein Weg zu weit“!), Engel in allen Variationen – modern, groß und klein, aus den unterschiedlichsten Materialien, kleine Zapfenwichtel,  unsere bewährten 15-Minuten- Advent   Tüten, leuchtende Flaschen, Tea for Two, Weihnachtskarten, weihnachtliche Windlichter, Weihnachtsohrhänger und Colliers. Das alles sind viele tolle Ideen für Ihre Weihnachtsgeschenke oder Adventsmitbringsel.

 

Neugierig ? Interessiert ? Das Team verkauft die Kollektion am

 

-          Freitag, 01.12.2017 ab 14 Uhr                    jeweils vor dem Eissalon Venezia von Herrn

 

-          Samstag, 02.12.2017 ab 10 Uhr                 Angelo Sossai Zwischen beiden Märkten  (DANKE!!)

 

-          Samstag, 02.12.2017  ab 16 Uhr  beim Anleuchtfest im Verlagsgebäude der Emder Zeitung

 

Bitte kommen Sie vorbei! Sie wissen ja: Kommen, Sehen, Staunen, Kaufen!

 

Wir freuen uns auf viele nette neue und unsere Stamm- J  Kunden!

 

Schüler putzen Stolpersteine in der Innenstadt

9.November

 

Dieses Datum ist geschichtsträchtig für die Menschen  in Deutschland:

 

-        08./09.11.1923   

      Hitlerputsch in München

 

-        09.11.1938 

      Reichspogromnacht , die Synagogen brennen

 

-        09.11.1989                        

      Fall der Mauer in Berlin

 

-        09.11.2017                   

      Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a der Oberschule Herrentor machen sich auf den Weg (wie bereits in den Jahren zuvor) um die Stolpersteine in der Kranstraße, Faldernstraße, der Breusing-Promenade und am Anker gegenüber vom Rathaus zu putzen. Während in anderen Orten in Deutschland Stolpersteine aus der Pflasterung der Straßen herausgerissen und die Menschen „hinter diesen Steinen“ damit verunglimpft werden, bleiben durch die seit Jahren wiederkehrenden Putzaktionen von Schülerinnen und Schülern der OBS Herrentor Namen und Schicksale ehemaliger Mitbürger unserer Stadt in Erinnerung und blinken wieder.

 

Wir erinnern an: Mitglieder der Familien v.d.Wyk, Ten Brink, Gans, an die Geschwister Wever, an A.Tomsic, H.Sax, F. Ambrasath und E. Dudek.

Spendenaktion für Moldawien, Rumänien und der Ukraine

Die Klassen 7b und 10a der OBS möchten in diesem Jahr erstmals den Weihnachtskonvoi unterstützen. Möglichst viele Päckchen sollen für bedürftige Kinder in Rumänien, Moldawien und der Ukraine gesammelt werden.

Klassen 10a und 10c auf Klassenfahrt in Berlin (Ein Bericht von Cosima Artmann 10c)

Es ist Montag, sieben Uhr dreißig, eine Woche vor den Herbstferien. Der Berufsverkehr strömt schon durch die Heimatstadt Emden, obwohl der Tag noch gar nicht ganz erwacht ist. Dämmerung herrscht über dem Parkplatz bei Thomas Philipps. Ganz cool (oder vielleicht doch ein bisschen aufgeregt?) warten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a und 10 c unserer Schule auf den Reisebus, der gemächlich gegen acht Uhr auf den feuchten Asphalt rollt und mit zischender Hydraulik seine Tür öffnet. Freundlich und souverän entsteigt ihm der Fahrer, dem wir in den nächsten sechs Stunden bedingungslos vertrauen sollen. „He proot Platt“, strahlt der Vater einer unserer Mitschülerinnen. Das gibt ihm das sichere Gefühl: Unsere Kinder sind gut aufgehoben.

 

Routiniert packt der Chauffeur, teils kopfschüttelnd und brummelnd („wollen einige von Euch drei Wochen bleiben bei so viel Gepäck“), alle Koffer ein, während die Schülerinnen und Schüler bereits den Bus erkunden, um sich den jeweils besten Platz zu ergattern. Lehrerinnen und Lehrer versichern sich ein letztes Mal, ob alles verstaut ist, verabschieden die zahlreich erschienen Eltern. Eine aufgeregte Mutter ruft in den Bus: „Ist das Berliner Dungeon wirklich so gruselig, wie es immer beschrieben wird?“ Schmunzelnd und völlig gelassen antwortet Lehrer Andreas Rüschendorf, dass er da noch „einen draufsetzen will“. Und wirkt dabei durchaus horrorerprobt.

 

Endlich geht es los und nur zwei kurze Rastpausen sowie gefühlte zehn Stunden Fahrtzeit sollen uns als letzte Hürde von unserem Ziel Berlin, der Bundeshauptstadt und zugleich eines der Länder Deutschlands abhalten.

 

Zieht euch warm an, ihr über 3,5 Millionen Einwohner, die ihr die bevölkerungsreichste und mit 892 Quadratkilometern flächengrößte Gemeinde Deutschlands bewohnt! Hier kommen die jungen Ostfriesen und zukünftigen Realschulabsolventen der Oberschule Herrentor! Wir zeigen euch wo der Hammer hängt!

 

Gelangweilt und müde erreichen wir in den späten Nachmittagsstunden das A&O, unser Hostel in der Köpenicker Straße in Berlin-Mitte. Schon nach der ersten Übernachtung werden wir uns fragen, ob das A und das O tatsächlich für Alpha und Omega, also für den Anfang und das Ende steht. Doch bevor die erste Nacht in fremden Gefilden anbricht, wird das Abendessen kredenzt. Um nicht in Langeweile zu verfallen und uns von der Müdigkeit übermannen zu lassen, gibt es noch einen Abstecher zum nahegelegenen Alexanderplatz. Der Blick fällt sofort auf einen „I-Love-Berlin-Shop“, die allgegenwärtige Sparkasse, verschiedene Elektronik-Fachgeschäfte und … und … und. Es gibt so viel zu erblicken! Das Leben und Treiben ist schier unüberschaubar, weil pulsierende Massen über das Oktoberfest flanieren. Ein Prosit der Gemütlichkeit.

 

Die erste Nacht ist überstanden, der Duschraum überlebt und das Frühstück (ohne Salz fürs Frühstücksei) halbwegs verdaut. Im Aufenthaltsraum des Hostels herrscht munteres Geraune. Denn wir warten in den frühen Morgenstunden auf den Weg zum Ostbahnhof. Wer den Bahnhof in unserer Heimatstadt Emden kennt, ist erstmal überwältigt. Der Ostbahnhof ist kein gewöhnlicher Bahnhof, er ist ein Einkaufszentrum einer Größenordnung, von welchem das Emder DOC nur träumen kann. Das ist Erlebnis, Shopping und kulinarische Verführung pur. Doch dieser Ort wird schnell verlassen, denn unser Ziel ist das Olympia-Stadion, das wir mit der S-Bahn erreichen.

 

Das Olympia-Stadion mutet nahezu futuristisch an. Fast das ganze Alphabet muss herhalten, um allein die Sitzplätze in Blöcke einzuteilen. Wenn Größe definiert werden soll, kann das Attribut in diesem Fall als gigantisch bezeichnet werden. Außer uns Schülern können selbst die Lehrkräfte nicht umhin, etliche Fotos zur Erinnerung zu schießen. Die einstündige, einfach nur faszinierende Führung durch dieses kolossale Bauwerk ist eine atemberaubende Erfahrung.

 

Gleich im Anschluss an dieses phänomenale Ereignis schließt sich eine Erkundung der Berliner Innenstadt an. In Gruppen ist es uns Schülerinnen und Schülern gestattet, auf eigene Faust das Zentrum zu erforschen. Man weiß nicht, ob es die Friedrichstraße, der Kurfürstendamm oder der Hackesche Markt ist. Der Zenit Berlins ist schier unüberschaubar.

 

Am späteren Nachmittag trifft sich die „ostfriesische Elite“ der Oberschule Herrentor im Hostel wieder, um sich erneut auf den Weg zu machen. Unser Ziel: das Brandenburger Tor. Also aufgemacht zur neoklassizistischen Architektur, die vor allem bei Nacht als Triumphtor an der Westflanke des quadratischen Pariser Platzes im Ortsteil Mitte als Touristenattraktion jeden Rahmen sprengt.

 

Mit noch nicht verarbeiteten Eindrücken ob dieser am 6. August 1791 eingeweihten und 26 Meter hohen Konstruktion der Architekten Carl Gotthard Langhans und Johann Gottfried Schadow, führt uns der Weg in den Bundestag. Nicht nur die Architektur und die Dachterrasse nebst Kuppel des Reichstagsgebäudes ist berauschend. Auch der vermeintliche Blick hinter die Kulissen ist hochinteressant. Die überaus versierte und sprachgeübte Assistentin des Politikers Johann Saathoff steht bereitwillig für alle Fragen rund um die Person des Bundestagsabgeordneten zur Verfügung. Viele der Schülerinnen und Schüler sind ein wenig enttäuscht, dass es der Terminkalender des Krummhörner Politikers nicht möglich machte, den Termin selbst wahrzunehmen. Da ist es auch wenig tröstlich, dass die Bürovorsteherin beflissentlich erklärt, fast jede Empfindung ihres Chefs zu kennen.

 

Weitaus mehr geht die Führung durch den Bundestag unter die Haut. Wir jungen Leute, die naturgemäß die bewegte Geschichte Deutschlands leider oder Gott sei Dank nicht erlebt haben, sind nahezu fasziniert, wie uns der historische Wert des Reichstags und das politische System der deutschen Gegenwart vermittelt wird. Ausführlich erfahren unsere Klassen vom Regierungsviertel, dem Plenarsaal, dem Sitz, Aufbau sowie über die Funktionen und den Ablauf im Deutschen Bundestag. Unser politisches Bewusstsein und die aktive, demokratische Teilhabe werden zwar ermuntert, jedoch wird nicht nur mit dem Bildungsauftrag kokettiert, vielmehr wird das Wissen durchaus interessant, nahezu unterhaltsam unserem Interesse angepasst.

 

Alle fiebern dem Moment entgegen, als es zur Kuppel geht. Der Ausblick ist fesselnd. Wir genießen den Blick über Berlin und glauben das Charité zum Greifen nah zu haben.

 

Gegen 22 Uhr geht es zurück ins Hostel. Ein bewegter Tag huscht noch einmal durch die müden Köpfe der Schülerinnen und Schüler. Nur noch müde fallen die abenteuerlustigen Ostfriesen in Berlin in den verdienten Schlaf.

 

Es ist Tag drei. Soll der erneute Spaziergang zum Brandenburger Tor und zur Gedächtniskirche der Einstimmung gelten? Obwohl: Die Gedächtniskirche ist schon ein imposantes Bauwerk. 71 Meter soll sie auf dem Breitscheidplatz in die Höhe reichen. Ja, auch das Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe, ist eindrucksvoll. In der Tauentzienstraße 21-24 werden Waren gehobenen Sortimentes und Luxusartikel angeboten. Schnell noch ein Blick in die schwelgerische Gastronomie in der obersten Etage. Dann jedoch kommt der Höhepunkt: Endlich bricht der Moment an. Die Blue Man Show steht auf dem Programm. Wie wirbt die Blue Man Group für sich? Richtig! Die Show ist wie der Puls von Berlin: intensiv, innovativ und kreativ. Und diesem Werbeslogan ist tatsächlich nichts hinzuzufügen. Diese Atmosphäre, dieser Sound-Mix, die Faszination technischer Effekte direkt am Potsdamer Patz. Dieser Bezauberung kann man sich wahrlich nicht entziehen. Auch wir können es nicht. Spektakulär allein der Moment, als die Hauptdarsteller Zuschauer auf die Bühne holen. Obwohl: Einige von uns haderten doch sehr mit dem Hantieren von Lebensmitteln und deren Umgang damit. Na, sei’s drum.

 

Wie schnell vergeht eigentlich die Zeit? Der vierte - und eigentlich der letzte - Tag ist angebrochen. Unsere faszinierende Klassenreise ist dem Ende jetzt näher als dem Anfang. Aber dieser Tag soll ein Knaller werden! Auf, auf zum Kurfürstendamm. Hinter „The Story Of Berlin“ verbirgt sich ein Museum der Superlative. 800 Jahre Geschichte erwarten uns. Als „unglaublich tolles Museum“ wird dieses Faszinosum als Rezension im Internet beschrieben. Das ist die schönste Untertreibung! Denn hier sind die Schrecken längst vergangenen Krieges selbst für uns jungen Menschen auf einmal ganz nah.

 

Weiter geht’s! Die Besichtigung zum Mahnmal der ermordeten Juden in der Cora-Berliner-Straße beherbergt ein Holocaust-Mahnmal, das aus einem wellenförmigen Feld mit 2711 Stelen besteht. Hier gleicht kein Stein dem anderen. Die Bedeutung liegt darin, dass jede Stele auf ihre Art einzigartig ist und die Besucher mit abstrakter Form zum Nachdenken anregt. Der unter dem Holocaust-Mahnmal gelegene "Ort der Information" dokumentiert die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden.

 

Noch lange soll der Tag nicht enden. Das „Berlin Dungeon“ ist einzigartig und spannend. Erleben, Hören, Fühlen und Riechen erfassen all deine Sinne. Die unheimlichen Gestalten längst vergangener Epoche erwachen vor deinen Augen zum Leben. Ob Fahrstuhl des Grauens, Peststraße, Folterkammer, Exitus oder Schlächter von Berlin (um nur wenige Attraktionen aufzuzählen), können in Worte nicht gepresst werden. Diese unberechenbare und dynamische Show muss man selbst erlebt haben, um die dunkle und nervenaufreibende Tiefe des Geschehens zu begreifen. Begreifen ist dabei wörtlich zu nehmen. Wenn dich die knirschenden Zahnräder des mittelalterlichen, leicht demolierten Aufzuges in die Tiefe ziehen und du dich in der alten Bibliothek des Berlin Dungeon wiederfindest, bist du direkt im Mittelalter. Gespenstisch, gruselig? Das musst du selbst erkunden!

 

Abschied von unserer Klassenreise? Nein, denn jetzt geht’s ins „Matrix“ am Warschauer Platz. Die Tanzflächen sind warm, die Anlage ist hochgefahren. Geruhsamer Ausklang einer tollen Klassenfahrt? Fehlanzeige! Hier regiert der wummernde Bass. Der Hunger nach Party zieht durch den Körper und lässt die Stimmung steigen. Ob du willst oder nicht, du wirst mitgerissen. Flackernde Neonlichter ziehen dich förmlich in den Club! Und das Event im „Matrix“ kann beginnen! „Generation Wild“ ist zu Hause angekommen. DJs, die Regler schieben, Menschenmassen, die die Luft erhitzen, Nebelschwaden durchwabern blitzende Laserlichtkaskaden. Wenn riesige Musikauswahl auf faszinierend dekorierten Areas ein Feuerwerk an Specials entfacht, dann ist das ein Disco-Erlebnis pur, wie du es nur in einer Großstadt erleben kannst.

 

Es geht zu Ende. Nach durchfeierter Nacht stehen alle Schülerinnen und Schüler um sechs Uhr in der Morgendämmerung am Freitag, selbst nach Dusche und Frühstück, noch völlig neben sich und sind auch zwei Stunden später, als der Bus bereist abfahrbereit vor dem Hostel steht, nicht wirklich wach. Aber was soll’s, man kann ja schließlich auch im Bus schlafen und, eingehüllt in explosive Träume, die Heimfahrt antreten.

 

Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Auf dem Parkplatz bei Thomas Philipps stehen wieder die gleichen Eltern und erwarten den Reisebus, der gemächlich auf den feuchten Asphalt rollt und mit zischender Hydraulik seine Tür öffnet. Die Kinder sind wohl erhalten in heimatlichen Gefilden angekommen und haben so viel zu erzählen. Und was noch ganz wichtig ist: Nun sind erstmal zwei Wochen Herbstferien.

 

Und solltet ihr, die jetzt diesen Artikel gelesen habt, neidisch werden: Vielleicht organisieren die Lehrerinnen Ursula Schwank und Hilke Freimuth sowie die männlichen Kollegen Andreas Rüschendorf und Helmut Bobka für Euch auch einen Trip nach Berlin? Wünschenswert wäre es, denn es stimmt schon: Berlin ist eine Reise wert.

Oberbürgermeister dankt der Oberschule Herrentor für die Teilnahme an der Aktion "Saubere Stadt"

Zusammenarbeit zwischen Hochschule Emden-Leer und Oberschule am Herrentor

Studenten der Hochschule Emden Leer entwickeln derzeit eine Lernplattform für Schüler und Studenten europaweit mit dem Namen STIMY. In diesem Zusammenhang besuchte die aus China stammende Studentin Susu Shi die Klassen 5c, 6d und 7c, um Schülern das entstehende Projekt nicht nur vorzustellen sondern diese Schüler anhand eines Fragebogens zu befragen, was sie von einer solchen Platform erwarten und welche Elemente darin enthalten sein sollten.

Menschlichkeit zählt mehr als Schulnoten (von Cosima Artmann)

Es war Schulleiter Michael Eilers der Oberschule Herrentor, der Bodo Janssen eingeladen hatte, am 1. November für die zehnten Klassen einen Vortrag zu halten. Und seit diesem Datum fragen sich die Schülerinnen und Schüler: „Wofür stehe ich morgens auf?“

 

Diese interessante Frage hat der Unternehmer Bodo Janssen von der Hotelkette Upstalsboom mit den gespannt lauschenden Zuhörern erörtert.

 

Erstaunlich routiniert und doch mit überzeugender Menschlichkeit trägt Bodo Janssen den Upstalsboom-Weg in den Klassenraum. „Inspiration - Wenn Wertschätzung statt Motivation Menschen begeistert“. So prangt nur einer der Leitsätze von der Leinwand, den die Präsentation von Janssen bietet und unterstreicht das von Janssen gelebte Unternehmensprofil, Mitarbeiter mit in die Planungen einzubeziehen.

 

Als Bodo Janssen das elterliche Unternehmen übernimmt, beginnt für ihn ein Lebensabschnitt, dem er sich selbst nicht gewachsen fühlt. Ohne Vorkenntnisse im Hotelwesen, aber doch sicher im Management, schaut Janssen morgens gern in den Spiegel und sieht einen erfolgreichen Chef, dessen Unternehmenszahlen beweisen, dass die Geschäfte florieren.

 

Doch es erfolgt ein Umdenken. Durch eine Mitarbeiterbefragung erfährt Janssen, dass die Stimmung unter den Angestellten mehr als schlecht ist. Er liest ein Zitat eines Angestellten auf einem Zettel, die ihm mehr als zu denken gibt: Es wird alles besser, wenn wir einen anderen Chef als Bodo Janssen haben. Das ist der Auslöser, der Bodo Janssen beflügelt in ein Kloster zu gehen. Und dort lehrt man ihn eine Devise, die direkt, aber ehrlich ist: Nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen. Womit der Glaube, materielle Dinge in den Vordergrund zu schieben, für Janssen nicht mehr gültig ist.

 

Das sich Glück anders darstellt, erfährt Bodo Janssen auch durch den furchtbaren Umstand seiner Entführung. Der Gedanke, den Tod greifbar vor Augen zu haben, verändert sein ganzes Leben. Dieses Ereignis führt sogar dazu, dass der Unternehmer zu Günther Jauchs Show „Menschen des Jahres“ eingeladen wird. Bodo Janssen folgt zwar der Einladung nicht, schaut sich die Fernsehshow jedoch an. In dieser Show sieht er eine alte Frau, die das Unglück der Titanic überlebt hat und sich über das Geschenk des Films Titanic, zusammen mit einem DVD-Player, riesig freut. Nicht zuletzt durch diese Begebenheit heißt es für Janssen von nun an endgültig, sein Leben und den damit verbundenen Führungsstil grundsätzlich zu ändern.

 

In Metaphern erzählt Bodo Janssen von der „Elefantenschnur“. In Indien werden Elefanten gefangen, an einen Baum gebunden und mit schweren Metallketten belastet, damit sie sich von der Schmach, als Reittiere misshandelt zu werden, nicht befreien können. Jeder Fluchtversuch zwingt die Tiere zur Aufgabe, wenn sie nicht sterben wollen. Selbst die spätere Verwendung eines dünnen Lederbändchens, dass die Dickhäuter mit Leichtigkeit hätten zerreißen können, lässt die Elefanten verzweifeln.

 

 

So aufgegeben haben sich auch vielfach Beschäftigte durch Mobbing in Betrieben oder sonstige negative Eindrücke, so Janssen. Immer wieder vermittelt das Leben, besonders jungen Menschen, den Eindruck, nichts zu können. Janssen entwickelt ein Projekt, das ihn zusammen mit einer Gruppe Auszubildender zum Kilimandscharo führt. Die Jugendlichen erfahren durch das Erzwingen des 5.895 Meter hohen Bergmassivs, dass sie etwas Unglaubliches bewältigt haben.

 

Bodo Janssen überzeugt seine Zuhörer aber nicht nur mit seinem Vortrag und der Aussage, dass ihm Menschlichkeit viel wichtiger ist als Schulnoten. Mit offenen Ohren staunen die Schüler nicht schlecht über ein neues Projekt, für das sich sein Unternehmen engagiert. Es geht um Schulen in Ruanda in Ostafrika und für in Not geratene Menschen.

 

„Es sind die Anblicke glücklicher Menschen, die mir Erfüllung geben“, sagt Janssen und man glaubt es ihm aufs Wort.

Zoll informiert Achtklässler über illegale Drogen

Im Rahmen des Biologieunterrichtes an der Realschule Emden fand am Dienstag den 17.09.2013 ein Aufklärungsvortrag zum Thema `Drogen` statt.

 

Zollbetriebsinspektor Herr Keller vom Hauptzollamt Oldenburg/Norden besucht am liebsten die siebten und achten Klassen, weil die Schüler in diesem Alter noch wenig Kontakt zu Drogen hätten und meist recht unbedarft, aber auch interessiert seien. Es muss rechtzeitig aufgeklärt werden, d. h. bevor die Kinder bzw. Jugendlichen in der Drogenproblematik verstrickt sind.

 

Biologielehrer Herr Bobka hatte zu dieser Veranstaltung geladen und weiß: „Nur wer ausreichend informiert ist, kann auch NEIN sagen zu Drogen!“.

 

Die Schülerinnen und Schüler wurden anhand einer Powerpointpräsentation über folgende Aspekte des Drogenkonsums informiert:

 

 Organisierte Kriminalität

 

 Zoll und Polizei

 

 Gesetze und Befugnisse

 

 Betäubungsmittelgesetz

 

 Drogen und Sucht

 

 Wirkung und Gefahren illegaler Drogen (Cannabis, Kokain, chem. Drogen, Opium, Heroin etc.)

 

 Preise

 

 Konsumformen

 

 Soziale Verelendung und Drogentod.

 

„Jeder ist für sich selbst verantwortlich!

 

Und wer sich auf illegale Drogen einlässt wird Straftäter!“ betonte Herr Keller ausdrücklich.

 

Er sprach über konkrete Beispiele aus seinem Berufsalltag, die sehr interessant sind und den Schülerinnen und Schülern hautnah die Suchtproblematik vor Augen führte.

 

So zum Beispiel berichtete er über das Strecken illegaler Drogen in einem „Hinterhoflabor“ und machte die damit verbundenen Risiken deutlich. „Der Drogenkonsument weiß nichts über die Zusammensetzung – das Risiko trägt der Konsument“ so Herr Keller.

 

Besonders betroffen zeigten sich die Schülerinnen und Schüler über Bilder, die die soziale Verelendung und Verzweiflung bis hin zum Drogentod suchtkranker Menschen zeigten.

 

Zum Abschluss präsentierte Herr Keller seinen Drogenkoffer und gab den Schülern die Möglichkeit verschiedene illegale Drogen nicht nur auf einen Blick sehen, sondern auch anzufassen und zu riechen.

Fortbildung der Chemielehrer

Ganz nach dem Motto "Ein wenig Schall und Rauch schadet nie" haben sich die Chemielehrer der Realschule Emden in einer schulinternen Fortbildung mit praktischen Experimenten auseinander gesetzt, um diese noch viel mehr in den Chemieunterricht zu integrieren.

Im Mittelpunkt des forschend entwickelnden Unterrichtsverfahrens steht immer ein Experiment, welches zur Aufklärung chemischer Fragestellungen herangezogen wird.

Unter Leitung des Sicherheitsbeauftragten fand bei dieser Gelegenheit auch eine Belehrung über dem Umgang mit Gefahrstoffen statt. Die Fortbildung wurde von den Fachkolleginnen und-Kollegen gut angenommen und wird auf Wunsch der Kollegen regelmäßig einmal pro Jahr stattfinden, um weitere praktische Aspekte des Chemieunterrichts zu thematisieren.